Aktuelles

Veränderungen in unserer Gemeinde

Ab dem Jahr 2020 legt sich die Sächsische Landeskirche eine neue Struktur zu. Die Veränderungen sind den rückgehenden Mitgliederzahlen und den kleiner werdenden Gemeinden geschuldet. Grundgedanke der Strukturreform ist der gemeindeübergreifende Einsatz von Mitarbeitern im Verkündigungsdienst.
Dies wird auch in der Ephorie Annaberg zu Veränderungen führen. Nach der juristischen Vorgabe der Kirchenleitung hatten die Gemeinden die Wahl, entweder sich zu vereinigen, einen Kirchgemeindebund, oder ein Kirchspiel oder Schwesternkirchverhältnisse zu bilden.
Unsere Kirchgemeinde gehört der Region 6 an und wird mit den Kirchgemeinden Geyer, Tannenberg, Hermannsdorf, Schlettau, Scheibenberg, eine Einheit bilden. Wir haben uns für ein Schwesternkirchverhältnis entschieden, weil wir darin noch die größte verbleibende Selbständigkeit der Gemeinden sehen.
Durch den Ruhestand von Sabine Kästel und Beate Preißler mussten wir die Strukturreform schon etwas vorziehen. So ist seit dem Sommer unser Kantor Sebastian Rau mit für Schlettau zuständig. Und Anja Dietze ist Gemeindepädagogin für Schlettau und Crottendorf. Kantor Rau ist in Crottendorf und Schlettau zu 100 Prozent für Kirchenmusik angestellt und gibt dafür keine Katechetik mehr. Anja Dietze ist für je 35 Prozent in Schlettau und Crottendorf angestellt. Darüber hinaus wird Frau Christiane Rau zu 25% als C-Katechetin in unserer Kirchgemeinde angestellt sein.
Nach der Vorgabe der Landeskirche müssen die Regionen für die Mitarbeiter im Verkündigungsdienst eine anstellende Gemeinde bestimmen. Dies wird für unsere Region Schlettau sein. Ab dem neuen Jahr werden darum die Mitarbeiter im Verkündigungsdienst bei der Kirchgemeinde Schlettau angestellt sein. Der leitende Pfarrer in der Region 6 wird Pfarrer Diethelm Eckhard. Um die Aufgaben der Mitarbeiter im Verkündigungsdienst zu koordinieren wird ein Verbundausschuss gebildet. In diesem Ausschuss sind von jeder Gemeinde 2 Personen Mitglied.
Ob die anstehende Strukturreform gut und biblisch ist, sei dahingestellt und ob der erhoffte Erfolg sich einstellen wird, werden wir sehen. Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott über allem steht und dass nur das geschehen kann, was ER zulässt. Darum dürfen wir IHM die anstehenden Veränderungen im Gebet hinlegen.

Friedrich Preißler