Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen
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Andacht zur Sterbestunde Jesu



Liebe Gemeinde!

 

Als anschaubare Hilfe für diese Andacht soll uns das Kreuz, das im Altarraum steht, dienen. Thomas Bitterlich hat es hergestellt und uns für diese Stunde zur Verfügung gestellt. Nach seinen eigenen Worten hat er so ein ähnliches Kreuz in Italien gesehen. Es hat ihn beeindruckt und gefallen und so hat er es nachgestaltet.

Die Fülle der Symbole, die auf diesem Kreuz Platz gefunden haben, sprechen von einem Weg – den Weg Jesu zum Kreuz, sein Leiden und Sterben am Kreuz und sein Weg vom Kreuz.

Es finden sich für diese drei unterschiedlichen Abschnitte jeweils drei Symbole.

Der erste Teil – der Weg Jesu zum Kreuz – steht unter dem Thema Zerbruch.

Der zweiter Teil – Sein Leiden und Sterben am Kreuz – steht unter dem Thema Eins-Werden.

Und der dritte Teil – der Weg vom Kreuz – steht unter dem Thema: Trennung.

I. Beginnen wir mit dem 1. Teil: Der Weg Jesu zum Kreuz – ist ein Zerbruch.

Der Weg Jesu zum Kreuz begann vor aller Zeit und Welt. Der Apostel Paulus offenbart uns dieses Geheimnis, wenn er im Phil 2,6ff schreibt: „Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst

und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.“

Das Kreuz war kein Unfall, oder Missgeschick. Es ist wohl in den Augen der Menschen eine Katastrophe – aber in den Augen Gottes ein Gedanke und Geschenk der Befreiung. Hier geht es um unsere Erlösung. Er ist so zum Urheber des ewigen Heils geworden (Hebr 5,9). Er allein hat auf unsere Erlösung alle Urheberrechte.

Jesus ging im Einklang mit Gott, dem Vater, den Weg zum Kreuz. Er verließ die Herrlichkeit des Vaters, wurde Mensch, durchlebte alles Menschliche mit seiner Not. Und ER wurde gehorsam bis zum Tode am Kreuz. Sein Weg zum Kreuz war ein Weg des Gehorsams.

Auf diesem Weg zum Kreuz geschahen viel wunderbare Dinge, Heilungen, Befreiungsdienste, Wunder. Menschen erlebten Vergebung und durften in ihrem Leben einen Neuanfang erleben. Wunderbares hörten die Menschen aus dem Mund Jesu. Mit Vollmacht predigte er das Wort Gottes.

Aber nach und nach kristallisierte sich heraus, dass das nicht seine eigentliche Sendung war. Er war gekommen, um sein Leben als Lösegeld zu geben (Mark 10,45). Sein Auftrag bestand darin, die Menschen zu erlösen. Dafür musste er mit seinem Leben bezahlen. Seine Leidensweissagungen zeigen dies an, dass Jesus, den Weg zum Kreuz bewusst gegangen ist.

1. Der Kelch (rechts oben zwischen dem Hahn und dem Hammer)

Der Kelch erinnert uns an Gethsemane. Dabei geht es um einen Zerbruch – um den Zerbruch des menschlichen Willens.

Wenn wir ins Leiden gestoßen werden, dann klammern wir uns ans Leben – selten an Gott. Wir wollen leben – überleben. Und gleichzeitig ahnen oder wissen wir, dass wir ohne Gott kein Leben haben können.

Das Leben ist flüchtig. Wenn wir uns ans Leben klammern, klammern wir uns also an etwas, was mit Garantie vergänglich ist. Es ist, als wenn man sich in einem reißenden Fluss an ein Stück Holz und nicht an einen Baum am Ufer klammert. Man wird mit dem Treibgut fortgespült.

Jesus litt willig. Diesen unheimlichen Satz finden wir in der Bibel. Der Prophet Jesaja sprach ihn im Hinblick auf Jesus aus. Jes 53,7 „Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird.“

Er klammerte sich an den Willen Gottes. Das gab ihm Halt und Kraft. Er konnte sagen: Joh 4,34 „Meine Speise ist die, dass ich tue den Willen dessen, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk.“ So nahm er den Kelch in Gethsemane entgegen und sagte: Lk 22,42 „Vater, nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“

2. Der Hahn (rechts oben zwischen dem Titulus und dem Hammer)

Der Hahn markierte den Verrat des Petrus. Drei Mal hatte er ihn verleugnet. Wie menschlich ist das. Wenn wir in der Klemme sitzen, wollen wir unsere alte Haut retten. Jesus hatte es ihm vorher gesagt, dass es so kommt. Aber Petrus glaubte mehr an sich, als seinem Herrn. Er war stolz, eitel und voller Selbstvertrauen. Und das muss auf dem Weg der Nachfolge Jesu durch einen Zerbruch.

Alles, was ohne Glauben geschieht, muss zerbrochen werden, Unser menschlicher Stolz, unsere Eitelkeit, unser Selbstvertrauen. Wenn aber der Herr uns mit Glauben füllen kann, dann wird aus Stolz Dankbarkeit, aus Eitelkeit Anbetung und aus Selbstvertrauen Hingabe an Gott.

Petrus weinte bitterlich. Bittere Tränen kamen ihm, dem stolzen, eitlen, sich selbst vertrauenden Fischer vom See Genezareth. (Matt 26,75) Petrus kam später noch einmal in eine Situation der Traurigkeit. Nämlich da, als der Auferstandene Herr ihn drei Mal fragte hast du mich lieb. Und da konnte Petrus sagen: Joh 21,17 „Herr, du weißt alles, du erkennst, dass ich dich lieb habe.“ Es ist die Liebe zu Jesus, die im Zerbruch des Lebens Neues findet.

3. Die Dornenkrone (am Kreuzungspunkt des Kreuzes)

Um Jesus zu verspotten, drückte man ihn eine Krone aus spitzen Dornen auf den Kopf. Und das tat weh. Jeder Spott schmerzt. Da, wo ein Mensch verspottet wird, werden seine Identität und seine Daseinsberechtigung in Frage gestellt. Spott ist der innere Angriff auf einen Menschen.

Und Jesus erlitt diesen Zerbruch. Er ließ sich sagen: Du bist ein Nichts, nichts wert. Du kannst nichts, Du hast nichts, du bringst nichts. Er, der Sohn Gottes, dem alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben ist, ließ sich von Menschen verspotten. Das war ein Zerbruch.

Die Dornenkorne hängt am Kreuzungspunkt des Kreuzes. Da also, wo sich Horizontale und Vertikale treffen – da wo Erde und Himmel sich begegnen. Hier geht es um die Weisheit Gottes. Und hier geht es um unsere Rettung. Paulus schreibt:

1. Kor 1,18 ff „Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir gerettet werden, ist's eine Gotteskraft. Denn es steht geschrieben (Jesaja 29,14): »Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.« Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weisen dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? Denn weil die Welt, umgeben von der Weisheit Gottes, Gott durch ihre Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die daran glauben.“

II. Kommen wir zum zweiten Teil: Sein Leiden und Sterben am Kreuz – steht unter dem Thema Eins-Werden.

In diesem Teil geht es um das Eins-Werden. Jesus macht sich eins, er verbindet sich auf Gedeih und Verderben, auf Tod und Leben mit uns Menschen. So tief, so fest, dass es tiefer und fester nicht geht. So wird er ganz ein Teil mit uns – untrennbar – für immer.

4. Hammer und Nägel (Hammer rechts oben – Nägel n den Stellen seiner Wunden)

Festgenagelt wurde Jesus am Kreuz – am Fluchholz. Schlag um Schlag. Der, der ohne Sünde war, - der, der nie in eine Trennung mit Gott einwilligte, der ließ sich am Fluchholz auf die Sünde einer ganzen Welt – unsere eigeschlossen – festnageln. Jesus wurde eins mit der Sünde und mit dem Tod.

Schon bei seiner Taufe entschied er sich dafür. Und der Täufer offenbarte ihn als das Opferlamm (Joh 1,29), das die Sünde einer ganzen Welt trägt. Und hier wird er es tatsächlich.

Jesus ließ sich festnageln. Er kann nun nicht mehr weg. Er ließ sich eins machen mit unserer Sünde. Festgenagelt am Kreuz. Schlag um Schlag drangen die Nägel durch sein Fleisch und machten ihn eins mit dem Balken des Kreuzes.

Hier machte sich Jesus aber nicht nur eins mit unserer Sünde, sondern auch mit unserer alten, unerlösten, dem Tod verfallenen Natur. Was aber soll daraus geschehen?

Da, wo Vereinigung geschieht, wird neues Lebens gezeugt. Da, wo ich mein altes Leben an das Kreuz gebe, - auf das lege, worauf sich Jesus festnageln ließ, wird Jesus mir sein Leben geben. Es kommt zu einer neuen Geburt. Er zeugt in mir neues und ewiges Leben.

5. Der Ysop-Stab mit dem Schwamm (links zwischen der Lanze und dem Titulus)

Am Kreuz schrie Jesus: „Mich dürstet“ (Joh 19,28). Und man tauchte einen Schwamm in Essig, band ihn an einen Ysop-Stengel und benetzte die Lippen Jesu damit.

Quälend kann der Durst werden. Das wissen nicht nur die Alkoholabhängigen. Neben mir lag im Krankenhaus einer, der nach einer OP die Schwester um etwas zu trinken anbettelte. Und als sie ihm dies verweigerte, trank er die Blumenvase aus.

Durst kann verrückt machen.

Hinter jedem Durst steht eine Sehnsucht. Wir erleiden einen Mangel und meinen, wenn dieser Mangel, dieses Defizit wieder aufgefüllt ist, geht es mir gut, dann ist alles o.k. – alles wieder in Ordnung. Doch so ist nicht automatisch alles wieder i.O.

Durst ist schlimmer als Heimweh – sagen wir. Aber das stimmt nicht. Wer wirklich Heimweh erlebt, der weiß plötzlich, dass dies schlimmer ist als aller Mangel in dieser Welt.

Jesus schreit hier nach seiner Heimat im Himmel. Er hat Sehnsucht nach dem Himmel, Durst nach Gott. Und er muss doch die Trennung und die Gottes-Ferne aushalten. Das ist wirklich ein Kreuz.

Jesus ließ sich am Kreuz eins-machen mit den Durst einer ganzes Welt. Und da, wo wir einen Durst nach Leben erleiden, sollen wir die Worte Jesus hören: „Komm! Und wen dürstet, der komme (zu mir); und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.“ Offb 22,17)

6. Der Titulus (am obersten Ende des vertikalen Balkens)

Mit Titulus bezeichnet man ein kleines Brett, dass die Römer oben an das Kreuz nagelten. Darauf schrieben sie den Hinrichtungsgrund des Verurteilten. Und auf dem Schild, das man am Kreuz Jesu anbrachte, stand: Jesus von Nazareth, der König der Juden. Die 4 Buchstaben INRI sind nur eine Abkürzung. Ich finde an dieser Stelle sollte man sich keine Abkürzungen erlauben.

Es kam zu einer Irritation. Joh 19,21 Der Hohepriester meldete bei Pilatus Widerspruch an. Er sagte: Schreib nicht: Der König der Juden, sondern dass er gesagt hat: Ich bin der König der Juden. Jesus von Nazareth habe behauptet, der König der Juden zu sein.

Wen man die Anfangsbuchstaben der 4 Worte: Jesus von Nazareth, König der Juden untereinander oder gesondert schreibt, dann kommt der heilige Name Gottes heraus. Das merkte die geistliche Obrigkeit. Der HP konnte es nicht zulassen, das der heilige Name Gottes am Kreuz hängt und so machten sie den Vorschlag, dass man den Satz etwas verändert.

Aber Pilatus blieb dabei. Ein Ärgernis war es außerdem, dass der König der Juden am Kreuz hängen soll. Das war eine Demütigung und Bankrotterklärung des ganzen Volkes. Ihr König hingerichtet von den Römern? Kein stolzer Jude konnte das auf sich sitzen lassen.

Aber auch das geschah, damit die Schrift erfüllt würde. Jesus machte sich eins mit der Niedertracht und Gerissenheit, mit der religiösen und politischen Raffinesse der kirchlichen und weltlichen Machthaber und lässt es geschehen.

Aber gerade so geschieht, was Gott will. Es ist so und es bleibt so: „So viel höher der Himmel als die Erde ist, so sind auch Gottes Wege höher als unsere Wege und Gottes Gedanken als unsere Gedanken.“ Jes 55,9 Gott überholt immer jede menschliche Weisheit. Und ER überlagert alle menschliche Gerissenheit mit Seiner Weisheit.

Gott hat sich mit Seinem Namen zum Kreuz bekannt. Sein Heiliger Name wurde zur Überschrift des Kreuzes! Der Heilige Gott ist bei Jesus in der tiefsten Stunde des Leidens, der Not und des Todes.

III. Kommen wir zum dritten Teil – die Trennung

Hier geht es um Trennungen, um Abschied und Neubeginn.

7. Die Lanze (links zwischen der Zange und dem Ysop-Stab)

Der römische Soldat, Mitglied des Hinrichtungskommandos, stieß Jesus seine Lanze in die Seite. Das war brutal – aber es war seine Aufgabe. So stellte man fest, ob der Hingerichtete schon tot war oder noch nicht.

Er stellte also den Tod Jesu fest. Es stand nun fest – Jesus hat ausgekämpft. Er ist tot. Jesus war nun endgültig getrennt vom Leben.

Auch unseren Tod ist er gestorben. Wozu diese Trennung? Diese Trennung geschah um unsertwillen: damit wir durch IHN das Leben haben. 1.Joh 4,9 Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen.

8. Die Zange (links außen)

Die Zange wird in der Bibel nicht eigens als Marterwerkzeug erwähnt. Aber man brauchte sie, um nach dem Tod Jesu seinen Leichnam vom Kreuz zu lösen. So trennte man ihn vom Kreuz.

Dahinter steht die Aussage: Jesus hängt nicht mehr am Kreuz. Das Kreuz konnte ihn nicht halten. Der Tod ist bei Jesus nicht der Schlusspunkt des Lebens.

Das, was ihm den Tod brachte, unsere Sünde und Schuld hat nicht für immer Bestand. Aber das Kapitel der Sünde und des alten Menschen ist am Kreuz abgeschlossen.

Gott hat vergeben und Gott hat vergessen. In Jesus sieht er uns nicht mehr als Sünder an, sondern gerechtfertigt, gereinigt und geheiligt.

Eph 1,7 In ihm - und nur in IHM - haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade.

8. Die Leiter (rechts)

Auch die Leiter wird nicht eigens in den Kapiteln der Kreuzigung Jesu erwähnt. Aber mittels einer Leiter holte man ihn vom Kreuz.

Das Kreuz ist der Höhepunkt all des Bösen und der Schlechtigkeit dieser Welt. Und was können Menschen – inspiriert vom Teufel - für satanische und sadistische Dinge erfinden.

Die Apostel Paulus (Eph4,9) und Petrus bezeugen, dass Jesus nach seinem Tod in die untersten Örter des Totenreiches hinabgestiegen ist und den Gefangenen das Evangelium gepredigt hat. (1.Petr 3,19) Daran erinnert uns die Leiter.

Und das hatte Auswirkungen. Mattäus schreibt: Und die Erde erbebte und die Felsen zerrissen, und die Gräber taten sich auf und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf

und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen. Matt 27,51f

Jesus sagt: Joh 16,33 In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Ja, in der Welt haben wir noch Angst – aber Jesus hat die Welt überwunden.

Bei dieser Leiter denke ich an die Himmelsleiter, wie sie schon der Erzvater Jakob sah - auf der die Engel auf und nieder steigen. Jesus hat uns den Weg zum Himmel freigemacht

Der Weg zum Himmel wird für uns frei, wenn wir unser altes Wesen an das Kreuz bringen.

Und Jesus sprach zu Nathaneal und alle, die an IHN glauben: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf- und herabfahren über dem Menschensohn.“ Joh 1,51

So wird für uns das Kreuz zu einer Himmelsleiter. Auch Paulus bezeugt es: Es sei aber fern von mir, mich zu rühmen als allein des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch den mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt. Gal 6,14

Durch das Kreuz wird uns die Welt mit all ihren teuflischen Mächten durchgestrichen, entmachtet, gekreuzigt – und zugleich erschließt uns das Kreuz den Himmel. Es ist die Leiter zum Himmel.

 

IV. Ein Nachtrag (ich nehme noch einmal Bezug auf den Kelch)

Der Kelch taucht in der Passionsgeschichte direkt vor dem Kreuz und gleich nach dem Kreuz auf - und zwar in Form des Abendmahles.

Kurz vor der Verhaftung feierte Jesus mit seinen Jüngern das Passahmahl. Und in das Passahmahl setzte Jesus das Abendmahl ein. Über dem Brot sprach er: Das ist mein Leib. Und über dem Kelch sprach er: Das ist mein Blut.

Und gleich nach seiner Auferstehung feierte der Auferstandene mit seinen Jüngern wieder das Hl. Mahl. In Emmaus brach er vor ihnen das Brot und da erkannten die Jünger, dass es Jesus ist.

Das Heilige Mahl in Brot und Wein ist die Klammer um die Kreuzigung. Da will Jesus zu finden sein. Da will er uns begegnen und stärken.

Der gesegnete Kelch, den wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft des Blutes Christi? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Christi? 1.Kor 10,16

Amen

 




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